Bayrisch Pale Ale

Die Wurzeln dieses Bier-Typs liegen in London. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es erstmals eingebraut und verbreitete sich dank der hohen „Drinkability“ rasch über ganz England. Die Hochkultur der Braukunst war das Zentrum Englands, gerade um Burton-on- Trent wurden seinerzeit die besten und prominentesten Biere gebraut. Typisch für diese Biere war die Farbe. Bernstein, aber auch rötliche Kupfertöne waren es, die dem Bier auch den Namen gaben. „Pale“, wie vielen sicher wissen, bedeutet hell und diese Bezeichnung sollte auch differenzieren zu den normalen Bieren dieser Zeit, die eher dunkelbraun bis schwarz waren. Man denke nur einmal an ein Stout oder Porter. Das Ur-Pale-Ale aus der Gegend um Burton-on-Trent war aufgrund des vorhandenen Wassers, das sehr hart war und einen hohen Salzgehalt aufwies, eher etwas schwefelig, bitter und breit. Maßgeblich für die unterschiedlichen regionalen Interpretationen dieses Bieres war auch immer das Wasser, da Wasser mit hohen Härtegraden die Hopfen-Bittere verstärkt. Unser Braumeister, der ja seine Wurzeln auch in den Staaten hat, braut dagegen ein etwas anderes Pale Ale, ein Bayrisch Pale Ale, das aufgrund seiner Herkunft sich im Geiste jedoch an die amerikanische Interpretation des Bieres orientiert. Erwähnenswert ist zweifelsohne der verwendete Hopfen. Es handelt sich zu 100 % um die junge Aromahopfensorte Mandarina Bavaria. Gerade dieser Hopfen ist es, der die Mandarine und auch die Zitrusfrucht am Gaumen betont und eine dezidierte Hopfennote ausmacht. Auf der Zunge fein moussierend, lässt es im Nachtrunk schon die Vorfreude auf den nächsten Schluck aufkommen! Die Farbe, wie es sich für ein Pale-Ale gehört hell, einladende Orangenreflexe und auch die anfangs beschriebenen Kupfertöne lassen diese Spezialität elegant erscheinen.

Naturtrübe, obergärige Bierspezialtität
Fruchtiger Charakter dank Spezialhopfen
5,4 % Alkohol
13 ° Plato Stammwürze
40 IBU Bittereinheiten
15  EBC Farbeinheiten

Bayrisch Pale